20122 Schauverpackung Gala Peter
20355 Schauverpackung Lanvin
20425 Edeka Schauverpackung
20427 Velma Schauverpackung
20123 Novesia Schauverpackung
20341 Nestle Schauverpackung
20331 Sprengel Schauverpackung
20171 Schauverpackung
20356 Tobler Schauverpackung
20335 Alpia Schauverpackung
3005 Eszet Schauverpackung
20352 Kohler Schauverpackung
3006 Sarotti Schauverpackung
3457 Cailler Schauverpackung
2968 Mandolindt Schauverpackung

Schokoladenpapier-Sammler treffen sich in neuen Räumlichkeiten

Prag - Sammlerbörse für Ephemera aus Papier

Es ist früher Samstagmorgen. Die Stadt schläft noch. Der Himmel strahlt blau, die Blätter an den Bäumen sind in schönsten Herbstfarben anzusehen und fallen allmählich zu Boden. Dennoch ist schon ein Rascheln zu vernehmen. Durch die Blätter, die auf der Straße liegen, werden Rollkoffer gezogen oder flinken Schrittes Taschen, Kisten oder Rucksäcke ins Kulturhaus Barikadniku getragen. An diesem Ort hat die Sammlerbörse in Prag seit Kurzem ihre neuen Räumlichkeiten. Darin ist das Rascheln nun nochmal um ein Vielfaches lauter. An langen Tischreihen werden Kisten voller alter Postkarten, Ordner mit Etiketten von edlen Spirituosen oder Käsesorten, Verpackungen von alten Rasierklingen, Koffer randvoll mit Servietten und Umschläge gefüllt mit Taschenkalendern gesichtet, durchwühlt und durchforscht. Und Einiges mehr. In einer dieser Tischreihen haben sich inzwischen auch die Schokoladenpapiersammler eingefunden. Hefter werden hin und her gereicht und jeder beginnt die ausgetauschten Hefter nach neuen und interessanten Exponaten zur durchsuchen. Dabei stellt man immer wieder mit Erstaunen fest, welche Schokoladenfirmen einem bisher immer noch unbekannt geblieben waren. Oder man freut sich, endlich Papiere zu erlangen, an die bisher einfach kein Herankommen möglich gewesen war. Selbst bei altbekannten Marken sind in den Heftern immer noch unbekannte Schokoladenverpackungen zu entdecken. Konzentration, Schnelligkeit und Kennerblick sind gefragt, will man erfolgreich sein. Daher hat es sich eingebürgert, dass immer auch Schokoladen zum Probieren im Umlauf sind, um die nötige Energie für den Tausch zu haben. Die wird auch gebraucht, um in der Zeit von 8 bis 12 einmal bei allen Sammlern die angebotenen Tauschexemplare gesichtet zu haben. Ja, hier gilt: der frühe Vogel fängt den Wurm! Mehrere 100 Sammler aus Deutschland, Polen und Tschechien haben das Kulturhaus eingenommen. Schokoladenpapiersammler sind es diesmal 6! Flink, intensiv und kurzweilig geht die Zeit vorbei und so schnell wie sich das Kulturhaus gefüllt hat, leert es sich wieder. Hinaus treten zufriedene Sammlergesichter, die schon in ihrem Geiste das nächsten Treffen in einem halben Jahr herbeisehnen. 



Veröffentlicht in Tauschbörse am 19.10.2019 10:00 Uhr.

"Apfelwänglein" - Äpfel, Warenje und Schokolade

 Museum Alexandrowka in Potsdam zeigt Schokoladenpapiere mit seltenen Äpfelmotiven pünktlich zur Apfelernte

(in English below / ниже на русском языке)


Äpfel und Birnen, solle man nicht miteinander verglichen, so eine Redewendung. Gerade das möchte eine Ausstellung mit Schokoladenpapieren aber versuchen. Schokoladenverpackungen mit Apfelmotiven oder Ansichten aus Russland wurden hier kombiniert. Nicht nur weil Zeit der Apfelernte auf dem Gelände des Museums Alexandrowka ist, sondern weil Apfelfüllungen in Schokolade selten und eher in Russland zu entdecken sind. Zudem haben drei Brandenburger hierbei eine besondere Rolle gespielt. Einer hat in Moskau die Fabrik gegründet, die bis heute erfolgreich die berühmteste russische Schokoladentafel mit dem Porträt des Mädchens mit den apfelfarbenen Wangen produziert. Der zweite Brandenburger hat nicht allein dem Ribbeckschen Birnenbaum im Havelland, sondern auch dem Apfelbaum Verse gewidmet. Der dritte Brandenburger schließlich hat die Schokoladenverpackungen zusammengetragen. Sie sind Spiegel unserer Ess- und Konsumkultur, von Marketingtechniken und zeigen wie wandlungsfähig Verpackungsdesign ist. Einen kleinen Einblick in die Sammlung gewährt nun die folgende Ausstellung, die bis zum 01.11.2019 zu sehen sein wird.


Apple, jam and chocolate 

(untill 1st of November 2019)


Apples and pears, one should not compare with each othe, so the saying goes, but this is exactly what the current exhibition in the museum Alexandrowka does by using chocolate packagings with apple motifs and views from Russia. Apple fillings in chocolate bare are rare and more likely to be found in Russia. 

Three Brandenburg personalities have played a special role here. One of them, Theodor Ferdinand von Einem (1826-1876), founded the Red October factory in Moscow, which to this day successfully produces the most famous chocolate bar with the portrait of the girl with the apple-coloured cheeks. The second, novelist and poet Theodor Fontane (1819-1898), dedicated verses not only to Ribbeck's famous pear tree in the Havelland, but also to the apple tree. The third, Sven Stabroth, Ephemera Society member and collector of chocolate wrappers, chocolate advertising and packaging. For over 30 years he has collected more than 22,000 chocolate wrapper from over 70 countries with hundreds of different flavours. Thez reflect the food and consumption culture of society, marketing techniques and show how adaptable packaging design can be. 


An insight into his vast collection can be seen in this exhibition at the Alexandrowka Museum (Alexandrowka is the Russian Colony in the north of Potsdam, Federal State Brandenburg, Germany).


"Яблоко, варенье и шоколад" 

(еще до 1 ноября 2019 г.)


Яблоки и груши нельзя сравнивать друг с другом, так гласит пословица, но это именно то, что делает нынешняя выствака в музее Александровки, используя шоколадные упаковки с яблочными мотивами и видами России. Яблочные начинки в шоколадных плитках встречаются редко и чаще встречаются в России. Особую роль здесь сыграли три бранденбургские личности. Один из низ, Теодор Фердинанд фон Эйнем (1826-1876), основал в Москве фабрику "Красные Октябрь", которая до сих пор успешно производит самую знаменитую русскую плитку шоколада с портртом девушки с щеками яблочного цвета. Второй, писатель и поэт Теодор Фонтанe (1819-1898) посвятил стихи не только знаменитому грушевому дереву Риббека в Хавелланде, но и яблоне. Третий, Свен Штаброт, собрал в течение 30 лет боле 22 000 шоколадных обёрток из более чем 70 стран мира с сотнями разных вкусов. Они отражают культуру пищевых продуктов и потребления общества, методы маркетинга и показывают, насколько гибким может быть дизайн упаковки. Ознакомление с его обширной коллекцией можно увидеть на этой выставке в Александровском музее (Александровка - русская колония на севере Потсдама, федеральная земля Бранденбург, Германия).


 



https://alexandrowka.de/event/apfelfest-4/

Veröffentlicht in Ausstellungen am 28.09.2019 11:00 Uhr.

Squirrels love not only hazelnuts

Cherry stones or hazelnut kernels?

Let's talk about hazelnut chocolate wrapper today. Packagings with hazelnut filling, taste or simple whole nuts are often in green color. Maybe because the hazel bush has a lush green foliage. But not only we eat and love hazelnuts products. A popular animal associated with hazelnut chocolate are of course squirrels. You can find them used by different brands as illustration for hazelnut taste. A obvious reason is that squirrels admire nuts of different types, the same as we do. But another reason for that is "The Tale of Tsar Slatan" based on the eponymous tale by the great Russian poet and novelist Alexander Pushkin. In the tale a squirrel sits in a tree and cracks nuts. The nuts have golden shells and the kernels are made of diamonds. Sometimes the hazelnuts on the packagings are really golden too! Nowadays it seems to be that squirrels are widening their eating habits. In the botanical garden of Sheffield of main interest for the squirrel are the blossoming cherry trees, even if there are no cherries with stones yet. Maybe soon cherry chocolate products will also use squirrels as brand ambassador. 
http://www.sbg.org.uk
#hazelnuts #squirrels #chocolatewrapper #schokoladenpapier #kommunarka #stella #eichhörnchen #белочка #пушкин


Veröffentlicht in RealityBits am 15.05.2019 0:16 Uhr.

Schokolade als Werbemittel - Smooth Taste for Smooth Criminal(s)?

Michael Jackson - Mensch, Pop-Star und Phänomen im Spiegel der Kunst

Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt derzeit eine Ausstellung zu Michael Jackson, die zuletzt in Paris für ein breites Publikum zu sehen war. Intention der Ausstellung ist es nicht seine Biographie, gar einen Nachruf oder sein Werk zu präsentieren, vielmehr möchte die Ausstellung der Frage folgen, welche Anziehung Michael Jackson für eine Reihe von Künstlern in Malerei und Fotografie oder für Installationen, Skulpturen, Performances und andere Genre hatte. Künstlerisch verarbeitet sind u.a. Videosequenzen aus Smooth Criminal und Ausschnitte seiner Dangerous-Tour in Bukarest wenige Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhanges. Für diese Konzert-Tournee im Jahre 1992 wurde auch eine eigenen Schokoladentafel-Kollektion entwickelt. Der helle Anzug, das blaue Hemd und der passende Hut aus Smooth Criminal haben es auf die Schokoladenverpackung geschafft. Produziert wurde die Schokoladentafel in verschiedenen Sorten von Vollmilch über Vollmilch-Nuss bis Bitter, so dass auch hier jedem Einzelnen die Entscheidung oblag, welcher Geschmack ihm am ehesten zusagt. Bis Juli ist die Ausstellung noch in Bonn zu sehen. https://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/michael-jackson-on-the-wall.html

#MJOnTheWall #chocolatewrapper #schokoladenpapier

Veröffentlicht in Stars am 24.03.2019 13:40 Uhr.

Chokolade. Vom Luxusartikel zum Genussmittel für alle 

Ein Streifzug durch mehrere Jahrzehnte Reklame- und Verpackungsgeschichte von Schokoladenprodukten in Wernigerode

Im Schloss von Wernigerode präsentieren sich dem Besucher Verpackungen und Reklameartikel von Schokoladenprodukten aus den letzten 100 Jahren. Die Spanne reicht dabei von längst vergessenen bis immer noch existierenden Marken. Gleichzeitig sieht man im Wandel der Zeit die Veränderung von Motiven, Design und Drucktechniken. Die Ausstellung bietet zudem einen Einblick in die einst vielfältige Schokoladenindustrie in den Regionen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Woher kommt die erste Milchschokolade? Aus der Schweiz oder aus Sachsen? Die Ausstellung versucht darauf ihre Antwort zu geben, schauen Sie einmal herein. Noch bis Ende April ist die Ausstellung zu sehen. 

Wernigerode castle presents the visitor packagings and promotional items of chocolate products from the last 100 years ranging from long-forgotten to still existing brands. At the same time, you can through the course of time the change in motifs, design and printing techniques. The exhibition also offers an insight into the once diverse chocolate industry in the regions of Saxony, Saxony-Anhalt and Thuringia. Where does the first milk chocolate come from? From Switzerland or from Saxony? The exhibition tries to give its own answer, have a look. The exhibition can be seen until the end of April.

https://www.schloss-wernigerode.de/sonstige-seiten/ausstellungen/news/schokolade-vom-luxusartikel-zum-genussmittel-fuer-alle/

Veröffentlicht in Ausstellungen am 11.03.2019 13:30 Uhr.

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